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Wie ich zu Micronatura kam

Ein einzigartiges Produkt

1988, Toskana:

In meinem Briefkasten finden ich einen Brief meines Bruders Antonio aus Buenos Aires.
Zu meinem erstaune befindet sich darin ein Stock… Vergleichbar mit dem Taktstock eines Dirigenten welcher sein Orchester damit leitet. Voller Neugier widme ich mich dem Brief welcher mir hoffentlich erläutert was es damit auf sich hat.

In diesem Brief schlägt er mir vor, einen Klarglasbehälter zu nehmen. Diesen dann mit Steinen sowie etwas Erde zu befüllen und mit Hilfe des “Taktstocks” ein Potusblatt einzubringen.
Mit Zugabe von ein wenig Wasser könne ich dann erkennen wie das Potusblatt langsam Wurzeln schlägt. Anschließend soll ich sein Wachstum beobachten, ganz isoliert von der äußeren Umgebung als eigenständiges Mini-Ökosystem.

Mein Bruder Antonio, für mich einer der besten Gärtner der Welt, hat sich viel Wissen über die Botanik angeeignet. Ebenfalls im Brief erwähnt er Doc. Nathaniel B. Ward (1791 – 1868) und seine Ökosysteme, die in Glaskästen eingeschlossen waren und im 19. Jahrhundert verwendet wurden, um Pflanzen von einem Kontinent zum anderen zu transportieren.

Nicht wissend ob da was dran ist, machte ich mich an die Arbeit. Ich fand eine 2-Liter Glasflasche und steckte nach Anleitung 3 Potusblätter mit dem Stäbchen in die Flasche noch etwas Wasser und fertig.

… Und tatsächlich haben die Blätter nach einigen Wochen Wurzeln geschlagen und neue Blätter hervorgebracht. Aber natürlich besetzten die Pflanzen in einem so kleinen Gefäß in kürzester Zeit den gesamten Luftraum….

Dies war dann der Anfang. Ich begann dann mit sehr kristallinen und geräumigen 34- und 54-Liter-Behältern und verschiedenen Pflanzen- und Farnarten zu experimentieren.

Der Austausch mit meinem Bruder über den Versuch war zu dieser Zeit sehr langsam. Fehlendes Internet oder sogar Mobiltelefone hatten wir nicht… Daher erfolgte die Kommunikation zwischen der Toskana und Buenos Aires mittels Brief. Dies dauerte im Schnitt 7 Tage bis er an seinem Bestimmungsort angelangt war. Viel Zeit zum Nachdenken, zum Nachdenken über die Natur, zum Durchführen von Tests und zum Warten auf die Ergebnisse…

Nach etlichen Versuchen merkten wir, dass für den Versuch eines biologischen Gleichgewichts der drei Naturreiche vorhanden sein muss.

Mineralisch, pflanzlich und tierisch sowie die Wassermenge müssen im Verhältnis zum Land und Behälterraum stehen.

Im Jahr 2008 beschlossen wir dann, eine eigene Matrize für das zu blasende Glas herzustellen.